Keimverschleppung - Nein Danke!

Vermeidung von Keimverschleppung:


 

Rot:Sanitärräume ( WC )

Gelb:  Sanitärräume ( Kompletter Bereich außer WC )

Blau:  Oberflächen ( Wohnbereich )

Grün:  Küche 

 

Schützen Sie sich selbst und alle Mitarbeiterinnen der Firma Housekeeping!

 

Einwandfreies, fusselfreies, gewaschenes Reinigungsmaterial und ausreichendes Reinigungsmittel gehören zur Grundausstattung und werden aus hygienischen Gründen nur vom Kunden gestellt. Um Keimverschleppungen und Krankheiten zu vermeiden, sollte der Kunde darauf achten, dass die Firma Housekeeping zu jedem Einsatz gesäubertes und ausreichend Material zur Verfügung gestellt bekommt.

 

 

 

Putzlappen und Spülschwämme sind ein idealer Brutplatz für Bakterien, Viren und Keime, besser geht es kaum. Oft halten sie sogar scharfen Putzmitteln und hohen Temperaturen stand. 


Feuchte Putzlappen und Spülschwämme bergen Gesundheitsgefahren für die ganze Familie. Jedes Jahr werden Millionen von Menschen durch Bakterien, Viren und Keime im eigenen Haushalt krank. Nicht selten führen solche Infektionen zu schweren Erkrankungen und haben in manchen Fällen sogar Todesfolge.
Einige in Putzlappen und Spülschwämmen zu findende Erreger sind äußerst stabil und lassen den Lappen, der Sauberkeit bringen soll, zur Dreckschleuder werden. 

 

Bakterien & Co


Täglich vollzieht sich in unseren Städten und Wohnungen ein erbarmungsloser Krieg. Unsere Waffen: Seife, Wasser, Staubsauger und eine ganze Batterie von Reinigungsmitteln.

Der Feind: Bakterien, Mikroorganismen und jede Menge krankmachender Keime. Obwohl wir uns alle Mühe geben, erringen wir keinen Sieg. Die Keime verbreiten sich zum Teil an ungewöhnlichen Orten, manchmal sogar dort, wo wir sie am wenigsten vermuten.

Bei Keimen und Krankheiten denken viele zunächst an die Toilette, doch es ist erstaunlich: Selbst häufig genutzte Klobrillen sind nur mäßig mit Bakterien belastet. Urin ist sauer und kein guter Nährboden für Bakterien.

An anderen Orten hingegen wimmelt es: Der klassische Spülschwamm. Er erweist sich als lebendiges Mikrobennest! Das ewig feucht-warme Klima des Schwamms und Essensreste, die beim Wischen immer wieder vom Tuch aufgenommen werden, fördern das Wachstum. Die Bakterienbelastung ist mitunter sogar 30 Mal höher als bei einer Klobrille!

Aber es kommt noch schlimmer: Die schmutzigsten Orte sind Telefonhörer und Computertastaturen! Zwischen den Tasten sammeln sich Staub, Haarschuppen, Krümel usw. Computertastaturen werden – wenn überhaupt – nur sehr selten gründlich gereinigt. Es befinden sich 400 Mal soviel Bakterien wie auf dem Klodeckel.

Die Tastaturen der Frauen sind übrigens stärker befallen als Tastaturen der Männer, denn Kekskrümel und Cremes sind ein idealer Nährboden für Mikroben.

Auf Telefonhörern findet man Überreste von Spucke und einen feinen fettigen Dreckfilm. Einige Wissenschaftler vermuten sogar, dass wir uns über den Telefonhörer anstecken können. Der Kranke telefoniert und dabei "parkt" er Bakterien und Viren auf dem Hörer. Beim nächsten Anruf können sie dann den gesunden Hausbewohner beglücken.

Dennoch – kein Grund zur Panik: Waschen und Wischen hilft, und auch Tastaturen sollte man regelmäßig säubern.

 

Richtiges Lüften

Richtiges Lüften beugt dem Schimmelpilz vor  

Schimmel in der Wohnung ist lästig und bedroht die Gesundheit. Einige Pilzarten werden sogar mit Lungenerkrankungen und Allergien in Verbindung gebracht. Das Umweltbundesamt warnt: "Grundsätzlich sind alle Schimmelpilze in der Lage, allergische Reaktionen wie Schleimhautreizungen, Husten, Kopfweh oder Müdigkeit auszulösen." Wer aber beim Heizen und Lüften ein paar einfache Tipps befolgt, kann dadurch Schimmelbefall vorbeugen - und dabei noch was für seinen Geldbeutel tun. Wir erklären, wie Sie Energiekosten sparen und gleichzeitig Schimmel vermeiden. 

Niemals die Fenster auf Kippstellung lassen

Zentral für die Vermeidung von Schimmel ist richtiges Lüften. Denn so geben Sie dem Schimmel keine Chance und sparen auch noch Heizkosten. Der größte Fehler beim Lüften: die Fenster lange auf Kippstellung lassen. So heizen Sie buchstäblich bis zu 150 Euro jährlich zum Fenster hinaus, und die Wände kühlen stark aus – gute Bedingungen für Schimmelpilze, die dann auch die Bausubstanz schädigen können. Denn je stärker eine Wohnung auskühlt, desto besser können Pilzkulturen wachsen.

Dann schlägt sich nämlich auf den kalten Wänden Feuchtigkeit nieder - perfekte Bedienungen für den gefährlichen Pilz. Mehrmals täglich für einige Minuten Stoßlüften sorgt dagegen für einen guten Luftaustausch. Da sich die Wärme in den Wänden und Möbeln hält, ist es nach dem Lüften außerdem schnell wieder angenehm warm im Zimmer.

Wozu muss überhaupt gelüftet werden?

In einem Vier-Personen-Haushalt gelangen pro Tag bis zu 15 Liter Wasser in Form von Wasserdampf in die Luft und schlagen sich, wenn nicht gelüftet wird, an Decken und Wänden nieder. Das kann dann zu Schimmelbildung führen. Verantwortlich dafür sind nicht nur Atmen und Schwitzen, sondern auch Kochen, Duschen und Wäsche trocknen.

Um unnötige Feuchtigkeit in der Wohnung zu vermeiden, sollte Wäsche daher nach Möglichkeit nicht in der Wohnung getrocknet werden. Beim Kochen ist es sinnvoll, die Dunstabzugshaube einzuschalten. Auch nach dem Duschen ist gründliches Lüften wichtig. 

Richtig lüften, Feuchtigkeit bekämpfen

Besonders Altbauten sind schimmelgefährdet, da es dort häufiger undichte Stellen gibt und der Wärmeschutz teilweise Mängel aufweist. Aber auch in Neubauten kann es zu Schimmelbildung kommen. Ursache ist dann meistens falsches oder zu seltenes Lüften. Wegen der guten Dämmung gibt es meist einen geringeren Luftaustausch. An den schlecht belüfteten Stellen an den Außenwänden bildet sich dann bevorzugt Schimmel.

Große Schränke sollten möglichst nicht an Außenwänden aufgestellt werden. Achten Sie auch darauf, dass Möbel nicht direkt an der Wand stehen. Planen Sie mindestens fünf Zentimeter Zwischenraum ein, damit für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt ist.

Grundtemperatur halten

Wenn Sie über Nacht oder tagsüber nicht in Ihrer Wohnung sind, sollten Sie dennoch die Heizung nicht abschalten. Heizkosten werden so nicht eingespart, da zum Aufheizen eines ausgekühlten Hauses besonders viel Energie benötigt wird. Bei einer bereits bestehenden Grundtemperatur von beispielsweise 17 Grad geht das deutlich schneller.

Wer also in den Winterurlaub fährt oder ein Zimmer nicht regelmäßig nutzt, sollte die Heizung trotzdem nicht ganz abstellen. Denn es drohen auch Frostschäden. So können bei Kälteeinbruch Wasserrohre platzen – und Wasserschäden führen schnell zu Schimmel. Die Frostschutzstellung am Heizkörper verhindert außerdem, dass die Wände zu sehr auskühlen. Sie lässt die Heizkosten aber auch nicht unnötig in die Höhe schnellen.

Türen und Fenster abdichten

Besonders bei älteren Häusern sind Fenster und Türen häufig nicht perfekt abgedichtet, was ebenfalls zum Auskühlen der Wände beiträgt. Abhilfe bieten Zugluftstopper unter den Türen. Mit selbstklebenden Gummi- oder Schaumstoffstreifen können Sie Fenster und Türen einfach und effektiv abdichten, damit die Wärme im Zimmer bleibt.